Basecamp München

Über Outdoor Marken

Funktionalität und Verlässlichkeit stehen bei der Auswahl von Ausrüstung im Vordergrund. Marken spielen beim Auswahlprozess nur eine geringe Rolle. Und doch, es gibt sie, Marken die wir im Basecamp favorisieren, mit denen wir besonders gute Erfahrungen gemacht haben, die in besonderem Maße unseren Anforderungen entsprechen.

Das kann sich doch kein Mensch leisten!

Das war auch nicht das zentrale Anliegen von Jeremy Guard und Dave Lane, als sie 1989 in Vancouver, BC, an die Arbeit gingen. Ihre Firma hieß damals noch Rock Solid, und die beiden hatten sich darauf verständigt, die funktionellsten und ästhetisch ansprechendsten Klettergurte auf diesem Planeten produzieren zu wollen. Es würde schon ein paar Kletterer geben, die auch bereit wären, dafür den doppelten Preis eines herkömmlichen Gurtes zu bezahlen.

Gesagt, getan - das 3D Vapor Gurtdesign beeindruckte nachhaltig das Gurtdesign dieser Tage und tut es heute noch. Zum Erstaunen Vieler nahm die Erfolgsgeschichte ihren Lauf. Scheinbar gab es wesentlich mehr Verbraucher die gewillt waren, viel Geld für sehr gute Ausrüstung auszugeben, als es so mancher Kritiker wahrhaben wollte. Auf die Gurte folgten die Rucksäcke, auf die Rucksäcke die Bekleidung.

Die Firma sitzt immer noch in Vancouver, ist mehrfach in größere Locations umgezogen und beschäftigt heute 395 Mitarbeiter. Tüftler wie Mike Blenkarn haben hier alle Freiheiten, die ein kreativer Kopf benötigt, um bahnbrechende Entwicklungen anzustoßen: Das Laminieren etwa entwickelte man bei Arc’teryx fast schon zu einer Kunstform. Minimale Nahtzugaben, Zipper- Garagen und wasserfeste Reißverschlüsse sind heute State of the Art bei hochwertiger Wetterschutzbekleidung. Auf den gekurvten Watertight Zipper halten die Kanadier ein Patent. Kein Zweifel: Mit durchschnittlich 200 Regentagen im Jahr ist Vancouver bestimmt einer der prädestiniertesten Orte dieser Welt um Wetterschutzbekleidung zu entwerfen und herzustellen.

Apropos made in Canada: Die wachsende Nachfrage ist inzwischen zu groß, um hundert Prozent der Produkte in Canada fertigen zu lassen, aber die Premium Produkte werden auch weiterhin von dort kommen. Zu groß ist die Gefahr, das technologische Know How aus der Hand zu geben. Alles hat seinen Preis, auch Wachstum und Erfolg. Arc´teryx wächst gerne ein bisschen mit - aber nicht um jeden Preis! Das Wappentier (der Urvogel Archäopteryx) hat es zwar als erster geschafft, sich in die Lüfte zu erheben, von selbst geflogen ist er aber trotzdem nicht.


Yvon Chouinard zählt zweifelsohne zu den bedeutendsten Persönlichkeiten der Outdoor Branche. Was 1957 in Ventura, Kalifornien, unter dem Namen Great Pacific Iron Works in einer Garage begann, hat sich durch YC´s Erfahrung und Gespür für die Bedürfnisse der Kletterer in wenigen Jahren zu der innovativsten Ausrüstungsschmiede Nordamerikas entwickelt. Bei der Bekleidungsherstellung mit seinem zweiten Label "Patagonia" sah sich YC jedoch mit weit weniger rechtlichen Problemen konfrontiert, da die Haftungsfrage beim Vertrieb von Kletterhardware immer bedrohlicher wurde. 30 Jahre, nachdem er seinen ersten Karabiner geschmiedet hatte, war Chouinard des Ärgers müde und suchte einen Käufer für sein Unternehmen. Dieser fand sich in den eigenen Reihen in einer Gruppe von Mitarbeitern um Chouinard´s damaligen Geschäftsführer Peter Metcalf.

Am 1. Dezember 1989 wurde aus Chouinard Equipment die Firma Black Diamond. 1991 verlegten die neuen Eigentümer den Firmensitz aus sehr pragmatischen Gründen von der Pazifikküste in die Berge Utahs. Salt Lake City ist seitdem der Nabel der amerikanischen Outdoorbranche. Ein Schritt, dem viele andere folgten. Die Innovationen und Patente BD´s aufzuzählen, würde mehrere Seiten füllen. Der Bogen spannt sich weit von Chouinards erstem handgeschmiedetem Karabiner hin zu den HighTec Tools dieser Tage.


Der Schwierigkeitsgrad 5.10 markiert die Schwelle vom Plaisir- zum “Extremklettern". Five Ten Athleten gelingt es regelmäßig, die Latte noch etwas in die extremere Richtung zu verschieben: Chris Sharma, Toni Lamprecht, Dean Potter, Dave Graham, und Ines Papert - die Liste der bekannten Protagonisten ist lang. Was macht die Schuhe so anders, mit denen diese Kletterer Weltklasseleistungen vollbringen? Die Tasache, dass sie in den USA gefertigt werden, macht sie zuerst mal etwas teurer als die vergleichbaren europäischen Produkte. Aber was macht sie besser? Ist es die Passform? Oder der Gummi? Letzteres ist ohne Zweifel das ganz grosse Ass im Ärmel von Firmengründer (und -besitzer) Charles Cole aus Redlands, Californien. Die Stealth C4 Mischung hat keine echte Konkurenz. Keine andere Gummimischung weist ähnlich gute Werte auf.

Die Anforderungen an eine Reibungssohle zum Klettern sind vielfältig: Die meisten Gummis sind schlicht zu elastisch. Andere zu weich oder zu zäh. Charles Cole, Chef der hauseigenen Gummiküche und alter Bigwall-Haudegen, greift darum gerne auf die Anregungen der Athleten zurück: “Egal ob 5.9 oder 5.14: Unsere Schuhe und Sohlen sind Werkzeuge, die schließlich am Fels ihre Qualitäten beweisen müssen.”

Anasazi Sports in einem Randbezirk des Moloch L.A. ist das Zuhause der Five Ten Schuhproduktion. Bis zu 800 Paar Schuhe werden hier täglich von Hand gefertigt. Und die Betonung liegt auf "von Hand". Natürlich ist der Prozess maschinell unterstützt. Die wichtigsten Arbeitsschritte sind aber echte Handarbeit. Wer die Fertigung einmal selbst gesehen hat, verändert sein Verständnis zum Preis - jede Wette! 2005 feiert Five Ten zwanzig jähriges Bestehen. Happy Birthday!

Im Jahr 1862 legte Kaspar Tanner mit der Gründung seiner handwerklichen Seilerei in Dintikon bei Lenzburg den Grundstein von Mammut. Heute zählen die Schweizer zu den größten Anbietern hochwertigster Produkte in allen Bereichen der alpinen Spielwiese. Trotz ihrer Größe hat Mammut es geschafft seiner Philsophie treu zu bleiben und in allen Produktgruppen zu den Topspezalisten zu gehören und immer mit neuen Innovationen zur Weiterentwicklung der Outdoorprodukte beizutragen.

Seit über 25 Jahren zählen die schweizer Tüftler zum Geheimtipp für ausgeklügelte Produkte. Immer wenn man geglaubt hat es gibt keine Steigerung mehr, hat Exped einen Lügen gestraft. Mit den selbst auferlegten Vorgaben wie

  • Einsatz von Topmaterialien, die erstklassig verarbeitet und darum dauerhaft und umweltgericht sind.
  • Ausgeklügelt einfach, vielseitig einsetzbar, in der Praxis optimiert: das gute Stück soll ans Herz wachsen.
  • Kein Anhäufen von (Pseudo)-Eigenschaften, sondern Besinnen auf das Notwendigste.
  • Das Zusammenspiel der Produktfunktionen: damit das Ganze mehr ist als die Summe der Einzelteile.
  • Partnerschaftliches Produktentwickeln mit dir dem Kunden, mit den Outdoor-Händler-Kollegen uns unseren Fabrikpartnern. Wir sind ein globales Team mit partnerschaftlichem Umgang, da nur so beste Qualität resultieren kann

enstehen Produkte die sofort erkennen lassen daß hier Outdoorprofis mit Leib und Seele am Werk sind.

Eigentlich ist der Firmenname total falsch. Daß die Amerikaner in den letzten Jahren nicht wie ein Murmeltier geschlafen haben sondern unermüdlich schnörkellose Highend Produkte erschaffen, läßt sich beim Anziehen sofort am eigenen Leib "erleben".

Über Marken

Eine Marke unterscheidet ein Produkt oder eine Dienstleistung von ähnlichen Angeboten auf der Basis einzigartiger Eigenschaften.

Auswahl

Für unsere Auswahl entscheidend sind Marken, die sich den Anforderungen des Bergsports verschrieben haben. Verlässlichkeit, einfache Bedienung und bester Nutzen sind Eigenschaften, auf die wir achten.