Eine Bilder-Reise durch Neuseeland mit dem Fotografen Shaun Jeffers

Lake Wanaka

Der britische Landschaftsfotograf Shaun Jeffers nimmt uns mit auf eine Reise durch seine Wahlheimat Neuseeland und gewährt uns mit seinen Fotos einen Einblick in die wilde Natur und atemberaubende Vielfalt dieses außergewöhnlichen Landes. Den gebürtigen Liverpooler verschlug es 2013 nach Neuseeland, wo er seitdem lebt und arbeitet. Im Jahr 2016 wurde Jeffers mit dem Award »New Zealand Geographic Landscape Photographer of the Year« ausgezeichnet.

Mount Cook National Park und Lake Pukaki

Mount Cook National Park und Lake Pukaki
Im Schatten des Mount Cook liegt der malerische türkisblaue Lake Pukaki. © Shaun Jeffers / Shutterstock

Mit seinen 3724 Metern ist der Mount Cook der höchste Berg Neuseelands und gleichzeitig Namensgeber für den Nationalpark. Berühmt ist die Gegend für ihre hohen Berggipfel und atemberaubenden Gletscher. Im Schatten des Mount Cook liegt der malerische türkisblaue Lake Pukaki. Seine intensive Farbe erhält der See durch das fein zerriebene Gestein im Gletscherwasser (Gletschermilch), welches vor allem die blauen Anteile im Licht reflektiert.

Cathedral Cove auf der Halbinsel Coromandel

Cathedral Cove auf der Halbinsel Coromandel
Die beschauliche Cathedral Cove auf der Halbinsel Coromandel. © Shaun Jeffers / Shutterstock

Ihren Namen verdankt die Cathedral Cove einem natürlichen, bogenförmigen Höhlendurchgang, der zwei Buchten miteinander verbindet: Das nach oben hin spitz zulaufende Höhlendach erinnert an eine imposante Kathedrale. Die weißen Sandstrände, das tiefblaue Wasser des Meeres und die der Bucht vorgelagerten Felsformationen erzeugen ein einzigartiges Panorama.

Australischer Tölpel am Muriwai Beach

Australischer Tölpel am Muriwai Beach
Australische Tölpel brüten an der Küste des Muriwai Beach. © Shaun Jeffers / Shutterstock

Obwohl sein Name vermuten lässt, dass der Vogel ausschließlich in Australien lebt, befinden sich die meisten Brutkolonien des Australischen Tölpels in Neuseeland. Der Muriwai Beach bietet mit seiner steil abfallenden Küste die besten Voraussetzungen für die Vögel, die hier von August bis April nisten.

Wanaka Tree im Lake Wanaka

Wanaka Tree im Lake Wanaka
Der Wanaka Tree in der Abenddämmerung. © Shaun Jeffers / Shutterstock

Seine außergewöhnliche Lage inmitten des Lake Wanaka machte den Baum zu einer kleinen Berühmtheit. Heute ist die krumm gewachsene Weide ein beliebtes Fotomotiv, denn der Wanaka Tree fügt sich ein in ein wunderschönes Panorama aus schneebedeckten Bergen im Hintergrund und dem kristallklaren See.

Champagne Pool im Wai-O-Tapu Geothermal Wonderland

Champagne Pool im Wai-O-Tapu Geothermal Wonderland
Der legendäre Champagne Pool im mythischen Wai-O-Tapu Geothermal Wonderland. © Shaun Jeffers / Shutterstock

Wie eine Reise ins Märchenland ist der Besuch im Wai-O-Tapu Geothermal Wonderland. Aufgrund unterschiedlicher mineralischer Zusammensetzungen weisen die Thermalquellen des Gebietes intensive Farben von Orange über Rot bis hin zu einem Tiefgrün auf. Legendär ist der orange umrandete Champagne Pool. Kleine Gasbläschen strömen unaufhörlich an seine Wasseroberfläche und erinnern an ein riesiges Champagnerglas.

Blühende Lupinen am Lake Tekapo

Blühende Lupinen am Lake Tekapo
Im Sommer verwandelt sich die karge Graslandschaft an den Ufern des Lake Tekapo in ein Blütenmeer. © Shaun Jeffers / Shutterstock

Der Lake Tekapo im Zentrum der Südinsel am Fuß der Neuseeländischen Alpen zählt zu den schönsten Seen Neuseelands. Im Sommer verwandelt sich die karge Graslandschaft an den Ufern des Sees in ein prachtvolles Blütenmeer, denn dann erblühen Lupinen in Violett, Pink, Gelb und Weiß. Eigentlich ist die Pflanze in Neuseeland nicht heimisch und wurde Mitte des 20. Jahrhunderts von britischen Farmerfrauen importiert, um die Gegend zu verschönern.

Waitomo Cave

Waitomo Cave
In der Waitomo Cave funkelt scheinbar der Sternenhimmel von der Höhlendecke. © Shaun Jeffers / Shutterstock

Unter den grünen Hügeln von Waitomo erstreckt sich ein riesiges Höhlensystem, das von unterirdischen Flüssen durchzogen ist. Die bekannteste Höhle ist die Waitomo Cave, an deren Höhlendecke – so scheint es – die Sterne bläulich schimmernd leuchten. Tausende kleine Glühwürmchen sind der Grund für dieses Naturschauspiel. Mit den uns bekannten europäischen Glühwürmchen, die in Gelbgrün leuchten, sind sie allerdings nicht verwandt.

Hokitika Gorge

Seilbrücke an der Hokitika Gorge
Die Schlucht Hokitika Gorge bietet starke Kontraste aus schroffen Granitfelsen, tiefgrünem Urwald und milchig blauem Wasser. © Shaun Jeffers / Shutterstock

Die Schlucht in der Nähe des kleinen Ortes Hokitika bietet ein faszinierendes Farbspiel. Schroffe Granitfelsen in verschiedenen Grautönen treffen auf ein milchiges Blau des Flusses. Einen Kontrast zum Blaugrau bietet der tiefgrüne Urwald, der die Schlucht umrahmt. Über eine Seilbrücke gelangt man zu einer Aussichtsplattform, die einen herrlichen Blick über Hokitika Gorge ermöglicht.

Kauri-Baum Tāne Mahuta im Waipoua Forest

Der Kauri Baum Tāne Mahuta
Beim Anblick des riesigen Kauri-Baumes Tāne Mahuta verstummen viele andächtig. © Shaun Jeffers / Shutterstock

Tāne Mahuta bedeutet in der Sprache der Māori »Herr des Waldes« und befindet sich im Regenwald des Waipoua Forests. Mit einem geschätzten Alter von ca. 2000 Jahren und einem Durchmesser von über vier Metern wird er seinem Namen mehr als gerecht. Der natürliche Riese gehört zur Gattung der Kauri-Bäume, der größten heimischen Baumart Neuseelands und sein Anblick lässt viele andächtig verstummen.

Keas im Arthurs Pass National Park

Keas im Arthurs Pass National Park
Die ausgesprochen intelligenten Papageien gibt es nur in Neuseeland. © Shaun Jeffers / Shutterstock

Die Landschaft des Nationalparks ist geprägt von einer alpinen Natur mit vielen Schluchten und klaren Bergflüssen. Hier ist der Kea beheimatet, eine stark gefährdete Papageienart, die ausschließlich in Neuseeland vorkommt. Für einen Papagei hat der Vogel ein eher unauffälliges olivgrünes Federkleid. Er punktet aber mit ausgesprochener Intelligenz und Neugierde.

Pancake Rocks und Blowholes

Punakaiki Pancake Rocks
Die Pancake Rocks erinnern an einen gigantischen Pfannkuchen-Berg. © Shaun Jeffers / Shutterstock

Wie der Name bereits vermuten lässt, erinnern die Felsformationen der Pancake Rocks an einen gigantischen Pfannkuchen-Berg. Die großen Wellen der Tasmansee haben das Gestein der Küste ausgewaschen und über Millionen Jahre geformt. Zwischen den Felsen gibt es zahlreiche Löcher – die sogenannten Blowholes. Wenn die Brandung besonders stark ist, schießen an diesen Stellen mit lautem Zischen Wasserfontänen in die Luft.


Romana

Romana lebt in Berlin und ist wirklich kein großer Fan des deutschen Winters. Umso höher schlägt ihr Herz für den Frühling, den Sommer und natürlich das Reisen an warme und schöne Orte.

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