Von der Küste zu den Highlands

Faszinierende Bilder aus Schottland

Wer nach Schottland reist, hat viel zu entdecken: Städte aus silbrig schimmernden Granit, verlassene Ruinen, die mit ihrer archaischen Schönheit seit Jahrhunderten die Landschaft prägen und vor allem die atemberaubende Natur. Schottland ist ein Land der Gegensätze – von der rauen, zerklüfteten Küste bis zu den sanften, sattgrünen Hügelketten der Highlands. Bei strahlendem Sonnenschein oder vom Nebel verhangen: Dem Land wohnt ein ganz eigener Zauber inne. Die Mentalität der Menschen ist ebenfalls von den scheinbaren Widersprüchen der Landschaft geprägt – entwaffnend ehrlich aber herzlich. Und auch das Wetter weiß zu überraschen, ob die wasserdichte Jacke im Gepäck ist oder nicht. Wer einmal die wilde Schönheit und das raue Klima Schottlands entdeckt hat, wird diesen mystischen Teil Europas nicht vergessen – und immer wieder zurückkehren. Diese Bilderreihe hält die beeindruckenden Impressionen Schottlands fest.

Donan Castle – Verteidigungsanlage zur Zeit der Wikinger

Donan Castle in den schottischen HighlandsDonan Castle in den schottischen Highlands
Donan Castle im Loch Duich mit steinerner Fußgängerbrücke (Foto: duchy/Shutterstock)
Dieses Foto zeigt Donan Castle, eine 1220 in Schottland errichtete Burg. Sie wurde damals als Verteidigung vor den Wikingern gebaut. Seit Beginn des 20. Jahrhunderts im Besitz einer Stiftung, wurde sie 1932 restauriert und steht heute der Allgemeinheit als Museum offen.

Burg Edinburgh in der Dämmerung

Burg EdinburghBurg Edinburgh
Edinburgh: illuminierte Altstadt mit Burg Edinburgh im Hintergrund (Foto: SurangaSL/Shutterstock)
Dieses Bild zeigt nicht nur einen herrlichen Blick auf die Stadt Edinburgh, sondern auch die gleichnamige Burg der Hauptstadt Schottlands im Hintergrund. Sie steht auf einer Felsformation, welche vor rund 340 Millionen Jahren durch einen Vulkanausbruch entstand.

Calton Hill – wunderbarer Blick über Edinburgh

Blick auf Edinburgh vom Calton HillBlick auf Edinburgh vom Calton Hill
Calton Hill: Ausblick über Edinburgh (Foto: Shaiith/Shutterstock)
Beliebt bei Fotografen aus der ganzen Welt: der Aussichtspunkt Calton Hill. Von hier hat man nicht nur eine beeindruckende Fernsicht über Edinburgh, auf dem Hügel sind auch eine Reihe beeindruckender Monumente aus der Historie der Stadt zu besichtigen. Damit gehört Calton Hill zu dem Teil der Stadt, den die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt hat.

Italian Chapel – geschichtsträchtiges Denkmal

Kloster Chorin in der SchorfheideKloster Chorin in der Schorfheide
Italian Chapel auf Lamb Holm, Orkneys (Foto: Claudine Van Massenhove/Shutterstock)
Diese römisch-katholische Kapelle wurde während des Zweiten Weltkriegs von italienischen Kriegsgefangenen auf der schottischen Insel Lamb Holm errichtet. Heute steht die Italian Chapel (Italienische Kapelle) auch aufgrund der außergewöhnlichen Entstehungsgeschichte unter besonderem Denkmalschutz.

Ullapool – bezaubernde Küstenstadt Schottlands

Ullapool im Nordwesten SchottlandsUllapool im Nordwesten Schottlands
Ullapool am Loch Broom: Küstenlandschaft (Foto: Bildagentur Zoonar GmbH/Shutterstock)

Ullapool ist ein beschaulich-schöner Küstenort im Nordwesten Schottlands. Er ist nicht nur ein beliebter Ausgangsort zur Wanderung auf den Berg Stac Pollaidh, sondern bietet auch einen Campingplatz mit Übernachtungsmöglichkeit direkt am Fjord – für ein unmittelbares Naturerlebnis.

Weiterführende Links zu Campingplätzen:
http://www.ardmair.com/
http://www.broomfieldhp.com/

Loch Lomond – in Schottlands erstem Nationalpark

Loch LomondLoch Lomond
Loch Lomond: Der einsame Baum (Foto: Targn Pleiades/Shutterstock)
Der Nationalpark Loch Lomond and the Trossachs wurde 2002 als erster schottischer Nationalpark gegründet. Der 71 km² große See gilt als schönster See Schottlands. Das Motiv des Bildes, der einsame Baum im Loch Lomond, ist ein beliebtes Fotomotiv.

Kerrera – die grüne Insel Schottlands

Die Ruine von Gylen Castle auf KerreraDie Ruine von Gylen Castle auf Kerrera
Die Ruine von Gylen Castle auf Kerrera (Foto: Ian Ratcliffe/Shutterstock)
Wunderschöne Wanderwege führen hier durch die Geschichte Schottlands. Kerrera gehört zur Gruppe der Inneren Hebriden und war seit dem 12. Jahrhundert im Besitz des MacDougall Clans – mit Gylen Castle als Stammsitz. 1647 wurden die MacDougalls von den religiösen Rebellen der Covenanters vertrieben. Seitdem verfiel die Burg auf Kerrera und stellt heute als Ruine eine beeindruckende Touristenattraktion dar.

Der Glenfinnan-Viadukt – bauliches Meisterwerk seiner Zeit

Glenfinnan-Viadukt, SchottlandGlenfinnan-Viadukt, Schottland
Der Glenfinnan-Viadukt: Eisenbahnbrücke auf 21 Pfeilern (Foto: Nick Fox/Shutterstock)
Der imposante Glenfinnan-Viadukt wurde bereits 1898 erbaut und dient bis heute als Eisenbahnbrücke. Mit ihren 21 Pfeilern und einer Höhe von 30 Metern war sie zu ihrer Zeit eine der ersten großen Betonbrücken überhaupt. Ins Kino schaffte es dieses Bauwerk als Kulisse einiger Harry Potter Filme.

Polarlichter – mit Glück auch in Schottland zu entdecken

Polarlichter in SchottlandPolarlichter in Schottland
Polarlichter am Seacliff Strand in Schottland (Foto: Sean Foo Photography/Shutterstock)
Dieses farbenfrohe Bild wurde am Strand von Seacliff aufgenommen. Die Wahrscheinlichkeit, dieses Naturspektakel zu beobachten, ist höher, je weiter im Norden Schottlands Sie sich aufhalten. Besonders in Herbst- und nicht zu kalten Winternächten können Polarlichter auftreten.

Mysteriös – die Star Pyramide in Schottland

Star Pyramide in Stirling, SchottlandStar Pyramide in Stirling, Schottland
Die Star Pyramide auf dem Stirling Old Town Friedhof (Foto: Benny Marty/Shutterstock)
Die Star Pyramide befindet sich auf einem Friedhof in unmittelbarer Nähe zum Stirling Castle und besteht aus Sandstein. Sie wurde 1863 von William Drummond in Auftrag gegeben, einem berühmten Sohn der Stadt. Er hatte ein Faible für Religiöses und ließ die Star Pyramide errichten, um sie den schottischen Märtyrern im Kampf um religiöse und bürgerliche Freiheit zu widmen. Sie befindet sich auf einem Sockel mit mehreren Stufen und ist an allen Seiten mit jeweils einer marmornen Bibel versehen.

Neist Point – westlichster Punkt Schottlands

Neist PointNeist Point
Westlichster Punkt Schottlands: der Leuchtturm auf Neist Point © (Foto: Martin M303/Shutterstock)
Der westlichste Punkt Schottlands wird markiert vom Leuchtturm auf der Halbinsel Neist Point, der seit 1909 in Betrieb ist. Früher von Hand bedient, funktioniert er seit 1990 voll automatisiert. Neben den imposanten, zerklüfteten Klippen der Insel ist die Tierwelt eine Touristenattraktion – Wale, Delphine oder Robben können immer wieder an der Küste gesichtet werden.

Buachaille Etive Mor – Wandern in unvergleichlicher Landschaft

Buachaille Etive Mor, SchottlandBuachaille Etive Mor, Schottland
Der Berg Stob Dearg im Bergmassiv Buachaille Etive Mor in Schottland (Foto: orxy / Shutterstock)
Erhaben und anmutig wirkt das Bergmassiv Buachaille Etive Mor – ein beliebtes Ziel unter Wanderern. Auf dem Bild zu sehen ist der Berg Stob Dearg, der mit seiner beeindruckenden Optik ein häufiges Fotomotiv ist. Dieses unvergleichliche Panorama wäre die passende Kulisse für einen Fantasyfilm.

Der Papageientaucher – eine gefährdete Tierart

Papageientaucher an der Küste SchottlandsPapageientaucher an der Küste Schottlands
Papageientaucher an der Küste Schottlands (Foto: Max Topchii/Shutterstock)
Seit 2015 gehört er zu den gefährdeten Vogelarten: Der Papageientaucher kommt im Atlantik sowie an einigen Küsten Europas vor. In Schottland ist er unter anderem auf der unbewohnten Insel Handa zu finden. Dort brütet er, geschützt vor Feinden, in großen Kolonien an den Steilklippen.

Highlands: Das Hochland Schottlands

Schottische Highlands im MorgenlichtSchottische Highlands im Morgenlicht
Diffuse Morgensonne in den schottischen Highlands (Foto: seezcape/Shutterstock)
Landschaftlich hat Schottland einiges zu bieten. Die schottischen Highlands sind von beeindruckender Erscheinung und eignen sich hervorragend für ausgiebige Trekkingtouren. Streng genommen handelt es sich hier meist um baumlose Moore und mit nur einigen klassischen Hochland-Gebieten. Dadurch entsteht die charakteristisch samtig grüne Optik der Highlands.

Die Fairy Pools – glasklares Wasser

Fairy Pools, SchottlandFairy Pools, Schottland
Fairy Pools in Schottland: Wasserfälle und Seen mit glasklarem Wasser (Foto: orxy/Shutterstock)
Feenhaft wirkt die Atmosphäre an den Fairy Pools. Hier verzaubern eine Vielzahl kleiner Seen und Wasserfälle mit ihrem glasklaren Wasser, das zum Schwimmen einlädt. Doch Vorsicht: das Wasser ist sehr kalt. Es entstammt dem Fluss Bittle und formt eine einzigartig verträumte Landschaft, die sich über Wanderwege entdecken lässt.

Kilmacolm bei Glasgow – Sonnenuntergang am See

Kilmacolm bei Glasgow, SchottlandKilmacolm bei Glasgow, Schottland
Kilmacolm: Sonnenuntergang an einem schottischen See (Foto: Targn Pleiades / Shutterstock)
Kilmacolm ist eine Kleinstadt mit 4000 Einwohnern, ca. 20 Kilometer von Glasgow entfernt. Kulturelle Sehenswürdigkeiten sind hier das Duchal Castle, die neogotische St Columbias Church oder die Villa Windyhill von Charles Rennie Mackintosh – einem Vertreter der Arts-and-Crafts-Bewegung. Die romantische Landschaft an den umliegenden Seen lädt zum Entspannen ein.

Kelvingrove Art Gallery und Museum

Kelvingrove Museum Kelvingrove Museum
Glasgow: Kelvingrove Art Gallery and Museum, illuminiert am Abend (Foto: Leonid Androno/Shutterstock)
In Glasgow befindet sich das eindrucksvolle Kelvingrove Museum mit einer der größten Kunstausstellungen Europas. Es wurde 1902 eröffnet und im Jahre 2006 restauriert und neu eröffnet. Neben einer breiten Auswahl an Meisterwerken der großen Künstler der Geschichte Europas, beherbergt das Kelvingrove auch eine umfangreiche Sammlung an Rüstungen und Waffen. In der Besuchergunst liegt es auf Rang 1 der meistbesuchten Museen Großbritanniens.

Callanish – geheimnisvolle Steinformation aus der Vorgeschichte

Callanish, Isle of Lewis, SchottlandCallanish, Isle of Lewis, Schottland
Callanish in Schottland: beindruckende Steinformationen aus der Vorgeschichte (Foto: Anneka/Shutterstock)
Die Isle of Lewis ist bekannt für ihren etwa 5000 bis 7000 Jahre alten Steinkreis der Megalithkultur. Er besteht aus 20 Steinen und hat einen Durchmesser von 13 Metern. Die Bedeutung solcher Formationen ist grundsätzlich unklar. Verschiedene Theorien sprechen zum Beispiel von einem Kalender für Ackerbau oder einer am Mond ausgerichteten mystischen Bedeutung. Ein Besuch der Anlage beeindruckt.